Hintergrund

Schon lange bedeutet digitales Lernen nicht mehr nur, den Computer zu nutzen – zeitgemäße Bildung heißt auch, digitale Technologien wie Spracherkennung, Augmented Reality oder Gestenerkennung in Lernangebote einzubeziehen. Wie das für Kita, Primarstufe, Sekundarstufe und die berufliche Aus- und Weiterbildung funktioniert, zeigt das Team des Lehrstuhls Fachdidaktik Deutsch und des FoBiDs seit einigen Jahren auf der Didacta Bildungsmesse. Auf 200qm Standfläche konnten die Besucher in den letzten Jahren zum Beispiel eine Augmented-Reality-App entdecken, die digitale Erweiterungen aus den Bereichen Leseförderung, Rechtschreibung oder Grammatik zu einem Märchenbuch beinhaltet. Angehende und auch praktizierende Lehrkräfte haben nicht selten jede Menge Ideen, wie sie solche digitalen Technologien einmal im eigenen Unterricht austesten würden. Um solche Lernangebote zu entwickeln, müssen aber Experten aus den Bereichen Didaktik und Informatik zusammenarbeiten – die einen konzipieren, die anderen programmieren.

Lehrveranstaltungen

Die Veranstaltung rückt dieses interdisziplinäre Zusammenspiel von Informatik und Didaktik in den Fokus. Das Seminar beschäftigt sich mit Anforderungen an gelungene Lernangebote mit digitalen Technologien. Auch die Erwartungen und Bedürfnisse von Verantwortlichen aus dem Bildungssektor (z.B. Lehrkräfte, Erzieher oder Ausbilder) sind zu erheben.

Abschließendes Ziel ist es, im Rahmen eines interdisziplinären Teams ein innovatives Lernangebote mit digitalen Technologien zu konzipieren, umzusetzen und somit einen Beitrag zum Stand “Digitale Innovationen” auf der Didacta Bildungsmesse 2021 zu leisten.